Wie viel die Schweizer für Medien ausgeben

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Durchschnittlich gaben Privathaushalte 2918 Franken für den Medienkonsum aus: Zeitungsleserin.
Die krisengebeutelten Schweizer Medienunternehmen sehen wieder optimistischer in die Zukunft. Nach rigorosen Sparmassnahmen in den vergangenen Jahren misst nur noch eine Minderheit der Unternehmen dem Kostensparen im laufenden Jahr höchste Priorität bei.
Gemäss der Studie «Medienbudget und Medientrends» des Verbands Schweizer Presse sind Massnahmen zur Kostensenkung nur noch für 21 Prozent der Medienhäuser im laufenden Jahr eine «sehr dringliche Herausforderung». 2009 war dies noch bei 45 Prozent der Befragten der Fall. Die Studie wurde am Mittwoch in Zürich vorgestellt.
Hoffnungen in Multimedia
Laut der Umfrage stehen im laufenden Jahr für die Branche die Intensivierung der Kundenbeziehung sowohl im Werbe- als auch im Nutzermarkt im Vordergrund. An zweiter Stelle folgt die Nutzung von neuen Plattformen und Technologien.
Die Bereitschaft für Investitionen in Innovationen sei gross, hiess es an der Medienkonferenz. Die Verunsicherung weiche zunehmend der Erkenntnis, dass jede Art von technischen Trägermedien auf professionelle publizistische Inhalte angewiesen sei.
Hoffnungen setzen die Medienunternehmen vor allem in die multimedialen Angebote. Drei Viertel der Befragten erwarten, dass neue Technologien wie Smartphones und Tablets den Durchbruch für bezahlte Online-Angebote ermöglichen werden.
2918 Franken für Medienkonsum
Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz insgesamt 12,9 Milliarden Franken für Medien ausgegeben. Das sind 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Privatpersonen investierten rund 10 Milliarden Franken, davon 5,3 Milliarden für redaktionell aufbereitete Inhalte.
Durchschnittlich gaben Privathaushalte 2918 Franken für den Medienkonsum aus. Die Ausgaben für Printmedien wie Zeitungen oder Zeitschriften sanken um ein Prozent auf 1,7 Milliarden Franken. Empfindlich getroffen hat die Branche ein erneuter Einbruch bei den Werbeeinanhmen. Diese sanken im vergangenen Jahr um 15,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken.
Bis anhin hätten diese Ausfälle noch nicht durch die kommerzielle Kommunikation auf den digitalen Plattformen kompensiert werden können, heisst es weiter. Zum einen seien die Tarife auf tiefem Niveau nochmals eingebrochen, zum andern gingen Werbeerträge direkt an die Anbieter von Suchmaschinen und andere Plattformen.

Eine Studie des Verbands Schweizer Presse hat ermittelt, wie viel ein Privathaushalt im Schnitt für den Medienkonsum ausgibt. Und wie es der Branche geht.

Durchschnittlich gaben Privathaushalte 2918 Franken für den Medienkonsum aus: Zeitungsleserin.Bild: KeystoneDie krisengebeutelten Schweizer Medienunternehmen sehen wieder optimistischer in die Zukunft. Nach rigorosen Sparmassnahmen in den vergangenen Jahren misst nur noch eine Minderheit der Unternehmen dem Kostensparen im laufenden Jahr höchste Priorität bei.
Gemäss der Studie «Medienbudget und Medientrends» des Verbands Schweizer Presse sind Massnahmen zur Kostensenkung nur noch für 21 Prozent der Medienhäuser im laufenden Jahr eine «sehr dringliche Herausforderung». 2009 war dies noch bei 45 Prozent der Befragten der Fall. Die Studie wurde am Mittwoch in Zürich vorgestellt.
Hoffnungen in Multimedia
Laut der Umfrage stehen im laufenden Jahr für die Branche die Intensivierung der Kundenbeziehung sowohl im Werbe- als auch im Nutzermarkt im Vordergrund. An zweiter Stelle folgt die Nutzung von neuen Plattformen und Technologien.
Die Bereitschaft für Investitionen in Innovationen sei gross, hiess es an der Medienkonferenz. Die Verunsicherung weiche zunehmend der Erkenntnis, dass jede Art von technischen Trägermedien auf professionelle publizistische Inhalte angewiesen sei.
Hoffnungen setzen die Medienunternehmen vor allem in die multimedialen Angebote. Drei Viertel der Befragten erwarten, dass neue Technologien wie Smartphones und Tablets den Durchbruch für bezahlte Online-Angebote ermöglichen werden.
2918 Franken für Medienkonsum
Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz insgesamt 12,9 Milliarden Franken für Medien ausgegeben. Das sind 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Privatpersonen investierten rund 10 Milliarden Franken, davon 5,3 Milliarden für redaktionell aufbereitete Inhalte.
Durchschnittlich gaben Privathaushalte 2918 Franken für den Medienkonsum aus. Die Ausgaben für Printmedien wie Zeitungen oder Zeitschriften sanken um ein Prozent auf 1,7 Milliarden Franken. Empfindlich getroffen hat die Branche ein erneuter Einbruch bei den Werbeeinanhmen. Diese sanken im vergangenen Jahr um 15,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken.
Bis anhin hätten diese Ausfälle noch nicht durch die kommerzielle Kommunikation auf den digitalen Plattformen kompensiert werden können, heisst es weiter. Zum einen seien die Tarife auf tiefem Niveau nochmals eingebrochen, zum andern gingen Werbeerträge direkt an die Anbieter von Suchmaschinen und andere Plattformen.

Quelle (http://www.derbund.ch)

Online-Werbemarkt wächst, bringt aber neue Herausforderungen

Adwords, Keine Kategorie, Online Marketing, Twitter, Virales Marketing, Xing No Comments »

Die “Handelszeitung” hat die neueste Ausgabe ihrer in Zusammenarbeit mit dem Medienforschungsunternehmen Publicom durchgeführten Werbetrends-Studie veröffentlicht. Das Ergebnis fasst Studienleiter und Publicom-CEO René Grossenbacher in wenigen Worten zusammen: “Die Branche muss sich neu erfinden.” Der Markt werde auf längere Sicht zwar überdurchschnittlich wachsen, heisst es in der “Handelszeitung” weiter, doch die steigende Anzahl von Kommunikationskanälen bringe einige Herausforderungen für die Werbetreibenden.

Mit neuen Kommunikationskanälen meint man Facebook, Twitter, Xing und Co. Überzeugende Werbekonzepte in diesem Bereich sind laut der “Handelszeitung” mit grossen Investitionen verbunden. Digitale Medien und Online-Werbung würden von den Auftraggebern deshalb allgemein noch sehr selektiv eingesetzt. Bis 2015 sollen Online-Medien gemäss der Studie bis zu 15 Prozent des gesamten Werbemarktes (inklusive Print, Radio, TV etc.) ausmachen. Weiter merkt die “Handelszeitung” an, dass die zunehmende Mobilisierung des Internets, wie die sozialen Netzwerke, zwar neue Möglichkeiten für Werbung eröffne, allerdings auch nicht zu unterschätzende Rückwirkungen auf das Gesamtsystem haben werden.

(Quelle swissitreseller.ch)

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